Gesangverein Harmonie 1865 Goldbach e.V.
 

Berichte

 

10.06.2017

Tagesausflug nach Bingen und Rüdesheim

In der Hildegard-Stadt Bingen, der bedeutendsten Wirkungsstätte der Heiligen begab sich der Gesangverein Harmonie, Angehörige, Freunde sowie Helfer des 1. Maifestes auf die Spur Hildegards von Bingen. Auf dem Rupertsberg, wo das Leben und Wirken der Heiligen begann und ihr erstes Kloster gegründet wurde, steht ihr zu Ehren eine Wallfahrtskirche – die St.-Rochus-Kapelle. Hier sang der Chor zur Freude der Zuhörer die Choräle „Herr, deine Güte“, „Gib mir die guten Worte“ und „Gegrüßet seist du Maria“. Die Kirche ist im neugotischen Stil gebaut und Teil des UNESCO-Welterbes.

Bei der anschließenden Führung durch den Heilkräutergarten lernten wir verschiedene Heilkräuter kennen, deren Wirkung und Heilung in ihren Büchern beschrieben ist. 

Unseren Hunger stillten wir im Forum der Kreuzschwestern am selbst gekochten und herrlich nach frischen Kräutern schmeckenden Buffet.


Die nächste Station war Rüdesheim, die Benediktinerinnenabtei Sankt Hildegard, die mitten in den Weinbergen, oberhalb des Klosters Eibingen liegt. In der Abteikirche ließen wir wiederum unsere Stimmen erklingen. Die Kirche ist im neoromanischen Stil erbaut und wurde von Künstlermönchen der Beuroner Kunstschule ausgemalt.


Für alle war der Höhepunkt an diesem Tag der humorvolle Vortrag der 79jährigen Schwester Phidelis über das Klosterleben. Das Kloster ist Eigentum der Abtei und bewirtschaftet sich selbst. Sie schilderte einen Tagesablauf von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Vom Beten und Arbeiten, Schweigen beim Mittagessen und von ihrem Urlaub in einer herzerfrischenden Weise, dem man stundenlang zuhören konnte. Mit viel Beifall und einem Ständchen bedankten wir uns.

Der Besuch im Klostercafe, der Spaziergang im Park mit dem traumhaften Ausblick auf das Rheintal verkürzte uns die Stunden bis zur Heimfahrt. Mit dem Besuch der Abtei endete unsere Spurensuche Hildegards von Bingen.

Bei einem guten Tropfen Wein, einem zünftigen Abendessen und viel Gesang ließen wir den Tag im Hörsteiner Weingut ausklingen.

Die Harmonie bedankte sich bei Vorsitzende Andrea Müller für die hervorragende Organisation des Ausfluges und den geschichtlichen Informationen, bei Isolde Lang für ihr Engagement als Vizedirigentin und der musikalischen Unterhaltung. Dank auch an Fahrer Ronny von der KVG, der uns unfallfrei gefahren hat.

Wohlbehalten und gut gelaunt trafen wir gegen 21.30 Uhr in Goldbach wieder ein.

18./19.03.2017

Konzert in der Gärtnerei Löwer in Goldbach

Mit einem bunten Blumenstrauß von Tönen

Der Gesangverein Harmonie Goldbach mit seiner Dirigentin Elisabeth Neyses wagte ein besonderes Konzert an einem außergewöhnlichen Ort. In zwei ausverkauften Veranstaltungen in der Gärtnerei Löwer erlebten die Zuhörer die Neuausrichtung des Chores.

Für diese Konzerte konnte als besonderes Highlight die Sopranistin Britta Auer-Fleckenstein, der Pianist Steffen Fleckenstein und die junge Harfenistin Lisa Wagner gewonnen werden.

Inmitten farbenfroh blühender Blütenpracht war es für die Sängerinnen und Sänger ein leichtes ihre Zuhörer auf den Frühling einzustimmen. Mit dem Eröffnungslied "Hallo, schön dass ihr da seid" von Oliver Gies begrüßten sie ihre Gäste. Danach sang der Chor zart und fein das Frühlingslied "Leise zieht durch mein Gemüt" von Mendelson. Ebenso die Brahms Lieder "Mein Mädel hat einen Rosenmund" und "Erlaube mir fein's Mädchen". Der Chor bewies, dass er nicht nur Volkslieder, sondern auch moderne Klassiker, wie den Filmsong "The Rose" und "Mein kleiner grüner Kaktus" souverän beherrscht.

Klangschöne Kostbarkeiten spielte Lisa Wagner auf ihrer Harfe, u.a. die Quelle, River Flows in You und Planet Earth Forever, die bei den Zuhörern für Verzauberung sorgten.

In "Es grünt so grün, wenn Spaniens Blüten blühn" - im humorvollen Zwiegespräch mit dem Chor schlüpfte Auer-Fleckenstein in die Rolle des Professors Higgins. Mit dem Johann-Strauß-Lied "Draußen im Sievering" und "Wenn die Geranien blühn" von Willi Rosen löste sie mit ihrer wunderschönen, klangvollen Stimme wahre Begeisterungsstürme im Publikum aus. Auch Chorleiterin Elisabeth Neyses ließ ihre makellose Mezzostimme in Schuberts "Frühlingsglaube" und Robert Stolz "Schneeglöckchenlied" erklingen, die bei den Zuhörern Lust auf mehr erweckte.

Das gar nicht lustige Zigeunerleben wurde vom Chor geheimnis- und ausdrucksvoll mit verschiedenen Solisten dargeboten.

Mit träumeriscnen Liedern wie "Ein Blumenstrauß aus Nizza" und "Vergiss mein nicht" vermittelten die Sängerinnen einen hauch von unvergessenen Filmmelodien. Der Chor und die Solisten wurden bei ihren Darbietungen von Steffen Fleckenstein am Klavier gefühlvoll und ausdrucksstark begleitet.


Poetisch würzten Isolde Lang bzw. am Sonntag Almut Lang und Petra Eizenhöfer mit humorvollen literarischen Geschichten und Gedichten von Goethe, Mörike, Josef Gugenmoos und Paul Althaus das Programm.

Nach dem gemeinsam gesungenen Schlusslied „Kein schöner Land“ war jeder der Meinung, hier ließ der Frühling sein blaues Band flattern.

12.02.2017

Wechsel an der Spitze des GesangvereinsHarmonie Goldbach 1865 e.V.

Auf eigenen Wunsch hat Volker Hageböck bei der Jahresversammlung sein langjähriges Ehrenamt als Vorsitzender abgegeben. Er scheidet somit aus dem Vorstand aus, steht aber als Sänger und Beisitzer weiter zur Verfügung. 

Volker Hageböck bedankte sich bei seinen beiden Vorstandskollegen Gerlinde Stumpf und Willi Lippert für die gute Zusammenarbeit. Neun Jahre Vorstandsarbeit schweißen zusammen. Humorvoll meinte er, er war zwar kein Urgoldbacher und im Verein nicht verwurzelt, trotzdem ist es mir in wechselnden Vorstandsbesetzungen gelungen, die Harmonie bis heute sicher durch die Ansprüche der Zeit zu steuern. 

Willi Lippert fand viel Lob für Volker, der mit großer Ausgeglichenheit, Umsicht und Voraussicht 9 Jahre die Geschicke des Vereins gelenkt habe. Mit einem Präsent bedankte sich die Harmonie bei ihm.

Zur neuen Vorstandsvorsitzende wurde Andrea Müller gewählt. Sie bedankte sich für das ihr entgegengebrachte Vertrauen. Ich bin erst ein Jahr Mitglied und Sängerin im Sopran, aber mit den Vorstandskollegen Gerlinde Stumpf und Willi Lippert bin ich zuversichtlich den Verein erfolgreich in die Zukunft zu führen.

Protokollführerin Gerda Schütter und Kassierer Peter Becker, langjährige Vorstandsmitglieder, ebenso Inge Effenberger langjähriges Ausschussmitglied stellten sich ebenfalls nicht mehr zur Wahl. Volker Hageböck würdigte das große Engagement der drei im Verein. Gudrun Wenzel erhielt das Amt der Protokollführerin. Paul Stock wurde zum Kassierer, Heribert Schmitz zum Stellvertreter und Waltraud Brehm zur Schriftführerin gewählt. 

Vorstandsmitglied Willi Lippert zeichnete passive Mitglieder für ihre langjährige Treue aus. Unter ihnen Oskar Laubmeister (nicht anwesend), der für 50 Jahre Mitgliedschaft gewürdigt und zum Ehrenmitglied ernannt wurde. Für ihre Verdienste um den Verein wurden die nicht anwesenden Renate Paulus für (40 Jahre) und Josef Graf für (25 Jahre) geehrt.

Bürgermeister Thomas Krimm gratulierte Volker Hageböck für die gute Bilanz seiner Vorstandstätigkeit. Der Verein sollte sich trotz seiner Altersstruktur nicht entmutigen lassen, sondern positiv nach vorne sehen. Der erste Schritt ist das Frühlingskonzert, zu dem er schon viel Erfolg wünscht. Hierzu kommt die Neuausrichtung des Maifestes am Alten Feuerwehrhaus. Er beglückwünschte die neue Vorsitzende mit den Worten "Ein junges Gesicht im Vorstand" hält den Verein am Leben.


21.01.2017

Traditionelle Winterwanderung

Zu ihrer jährlichen Winterwanderung trafen sich am Samstagnachmittag 40 gut gelaunte Sängerinnen, Sänger, Angehörige und Freunde des Gesangvereins Harmonie Goldbach. Treffpunkt der Wanderung war am ehemaligen Goldbacher Bahnhof.

Bei frostig klarem Winterwetter wanderten alle an dem Rohbau der künftigen Asylbewerberunterkunft vorbei. Sangesmitglied Heribert Schmitz erklärte die geplante Nutzung. Weiter ging es durch die Siedlung am Kugelberg. Am Ortseingang von Goldbach bei der neuen Turm-“Ruine“, der einstigen Kugelburg, stellten sich die Teilnehmer zu einem Gruppenfoto auf.


Ziel der Wanderung war die gemütliche Einkehr ins Zeughaus. Die kurze Wanderung auf schneebedeckten Wegen, im herrlichen Sonnenschein und der kühlen frischen Luft machte hungrig und durstig.

In der warmen behaglichen Wirtsstube wünschte Vorsitzender Willi Lippert allen Anwesenden für das Neue Jahr Gesundheit und viel Glück. Schmunzelnd sagte er „Die Passagiere auf der Titanic waren alle Gesund, hatten aber kein Glück.“

Für die Fördermitglieder gab Lippert einige Termine bekannt. Er verwies insbesondere auf das anstehende Frühlingskonzert in der Gärtnerei Löwer am 18. und 19.März, auf das 1. Maifest am Alten Feuerwehrhaus und auf den Tagesausflug nach Bingen am 10. Juni. Alle Sängerinnen und Sänger freuen sich über eine rege Teilnahme.

Mit dem Harmonie-Lied ging es zum gemütlichen Teil über.

Bei deftigem Vesper und einem guten Schoppen kamen rasch heitere Gespräche zustande und die Zeit verging wie im Flug. Der Heimweg durch die Dunkelheit war der Abschluss eines harmonischen Nachmittags.

Vor der Wanderung absolvierten die Chormitglieder eine zweistündige Sonderchorprobe für ihr Frühlingskonzert.

Wenn Sie bei unserem Konzert, der nächsten Winterwanderung dabei sein möchten und uns kennen lernen wollen, dann kommen Sie zu unseren Chorproben. Jeden Mittwoch um 19.45 im Alten Feuerwehrhaus in Goldbach.

22.10.2016

Ehrenabend nach Jahresgottesdienst

Am Samstag, 22.Oktober, ehrte der Gesangverein Harmonie in der sehr gut besuchten Sporthallengaststätte am Weberborn zahlreiche langjährige und verdiente Mitglieder. Den zu Ehrenden wurde Dank und Anerkennung zuteil, für eine Leistung, die in der heutigen Zeit nicht mehr selbstverständlich ist. Der Vorstand Willi Lippert zeichnete die Mitglieder für ihre langjährige Treue aus.

Unter ihnen Edgar Russmann (nicht anwesend) und Eugen Zang, die für das nicht alltägliche Jubiläum von 70 Jahren Vereinszugehörigkeit geehrt wurden. Der heute noch sehr rüstige 89-jährige kam als junger Bursche zur Harmonie und war viele Jahre aktiver Sänger. Noch heute zeigen sie großes Interesse am Vereinsgeschehen und fühlen sich mit der Harmonie verbunden.

Geehrt wurde Bernhard Zang für 50 Jahre Mitgliedschaft und aktives Singen im Chor und zum Ehrenmitglied ernannt. Bereits im Frühjahr ehrte ihn der Maintal-Sängerbund. Seit 50 Jahren verstärkt er den 1. Bass mit seiner guten Stimme. Beim Maifest ist er ein wertvoller Helfer am Grillstand, er ist immer sehr zuverlässig und hilfsbereit.  

Hans Bahmer und Axel Lentzkow wurden für 50 Jahre Mitgliedschaft geehrt ebenso in Abwesenheit Erich Laubmeister, Josef Sauer, August Sittinger, Herbert Rettinger und Peter Russmann. Alle wurden ausgezeichnet und zu Ehrenmitgliedern ernannt.

 Für ihre Verdienste um den Verein wurden auch Ludwig Bleistein (60 Jahre) und Margot Dornhöfer (25 Jahre) sowie die nicht anwesende Blanca Rollmann (25 Jahre) ausgezeichnet.  

„Singen drückt Freude aus, fördert die Gemeinschaft und stärkt Herz und Lunge“ mit diesen Worten würdigte der stellvertretende Vorsitzende Willi Lippert die Geehrten und überreichte ihnen Urkunden, Vereinsnadeln und Präsente.

Er bedankte sich bei allen für die lange Vereinszugehörigkeit und Unterstützung und hofft, dass das Interesse zum Verein noch lange bestehen bleibt.

Zum Abschluss spielte die junge Harfenistin Lisa Wagner noch einige sehr einfühlsame Beiträge und leitete zum gemütlichen Teil über.


Vor der Feier gedachten die Sängerinnen und Sänger in einem Dankgottesdienst den Lebenden und Verstorbenen des Vereins. Besonders den in diesem Jahr verstorbenen acht Mitgliedern. Der Gesangverein umrahmte den Gottesdienst mit drei Chorsätzen unter der Leitung ihrer Dirigentin Frau Elisabeth Neyses.

10.08.2016

Lieder beim Wein

Unser Auftritt bei der Sängervereinigung Mömlingen 1988 e.V. unter dem Motto "Lieder beim Wein" am Samstag war ein voller Erfolg.

Die temperamentvoll vorgetragenen Lieder: Drunken Sailor - Zu Regensburg auf der Kirchturmspitz und Tourdion führte bei den Gästen zu langanhaltendem Beifall. Unsere Dirigentin Frau Neyses hatte den Chor im differenzierten Rhythmus, mit klarer Sprache und lebendiger Dynamik sehr gut augestellt. Bei diesem stimmungsvollen abend verbrachte der Gesangverein zusammen mit anderen Chören einige schöne Stunden.


Mit diesem Auftritt bedankte sich die Harmonie für den gelungenen Besuch der Sängervereinigung zu ihrem 150-jährigen Jubiläum im letzten Sommer.

02.07.2016

Ausflug nach Mönchsondheim, Abtswind und Prichsenstadt

Hallo, schön, dass ihr da seid, wir freuen uns sehr, euch alle hier zu sehn. Mit diesen Liedzeilen begrüßte Vorsitzende Gerlinde Stumpf die gut gelaunten Chormitglieder, Angehörige und Freunde zu ihrer diesjährigen Tagesfahrt. Die Fahrt führte zuerst in das fränkische Weinland nach Mönchsondheim.

Durch zwei Gästeführerinnen erhielten wir Einblicke in die Geschichte des Kirchenburgmuseums Mönchsondheim. Es wurde im Jahr 1981 eröffnet und entwickelte sich zu einem ganz besonderen "in-situ-Freilandmuseum", d.h. alle Gebäude stehen an ihrem ursprünglichen Ort. Das Zentrum der Kirchenburg bildet die 1688 neu erbaute Pfarrkirche. In den Gaden (Vorratshäuser) werden die Themenbereiche Handwerk, Weinbau und Leben auf dem Dorf vorgestellt.

Zum Mittagessen fuhren wir durch die schöne Steigerwaldlandschaft nach Abtswind in das Weingut Behringer. Abtswind liegt am Fuße des Friedrichsbergs im Naturpark Steigerwald.

Unser letztes Ziel war Prichsenstadt im fränkischen Weinland zwischen Main und Steigerwald. Unser Mitglied und Stadtführer Karl-Heinz Pradel vermittelte uns in anschaulichen Worten die Geschichte dieses Ortes. Der historische Stadtrundgang führte uns durch mittelalterliche und verwinkelte Gassen. Zahlreiche Bauwerke, wie der mächtige Freihof und das Rathaus zeugen noch heute von seiner großen Vergangenheit.

In der Evangelischen Kirche ließen wir unsere Stimmen erklingen mit den Chorälen "Herr deine Güte", "Ave Maria, gratia plena" und "Gegrüßet seist du, Maria". Zuhörer wie Sänger waren von dem langanhaltenden Klang begeistert. Auf dem Karlsplatz vor dem Brunnen ist es uns mit den Kanons "Singen macht Spaß", "Sisi sisi dolada" und als Zugabe den Marsch "Leise kommt der Rausch" gelungen die Wolken beiseite zu schieben und die Sonne hervor zu locken.

Bei Kaffee und Kuchen im Cafe Schoppenstube Römer ließen wir unsere erlebnisreiche Tagesfahrt ausklingen. Isolde packte ihre Gitarre aus und zum Abschluss wurden noch Volks- und Wanderlieder aus dem Goldbacher Edelweißliederheft gesungen. Die Zeit verging wie im Flug und nach einem Abschiedsfoto vor dem Westtor traten wir die Heimfahrt an.

Ein herzlicher Dank gilt Isolde Lang für ihr Engagement als Vizedirigentin und der musikalischen Unterhaltung, die für Stimmung und gute Laune sorgte.

Für die hervorragende Organisation des Tages bedanken wir uns bei unserem Vereinsmitglied Karl-Heinz Pradel.


Wohlbehalten und gut gelaunt trafen wir rechtzeitig zum Fußballspiel in Goldbach wieder ein.

11.06.2016

120-jähriges Bestehen Sängerhort Wenighösbach

Serenade in Wenighösbach

Am vergangenen Wochenende feierte der Gesangverein Sängerhort Wenighösbach sein 120-jähriges Bestehen in der Wenighösbacher Schule. Die Feier begann am Samstagabend mit einer Serenade, zu der 6 Gastchöre eingeladn waren. Sie boten ein vielfältiges Programm mit zeitgenössischen, klassischen Chorgesängen in englischer, deutscher und französischer Sprache

Der Gesangverein Harmonie 1865 Goldbach gratulierte den Sängerinnen und Sängern des Sängerhorts Wenighösbach ganzherzlich zu ihrem Jubiläum und wünscht ein erfolgreiches Singen für die Zukunft.

Unter der Leitung ihres Vize-Dirigenten Otmar Lippert brachte der Chor folgende Chorsätze zu gehör: die Volkslieder "Zufriedenheit, Mein Mädel hat einen Rosenmund und Tourdion" ein französisches Trinklied. Mit diesem Auftritt bedankte sich die Harmonie für die gelungenen Beiträge des Sängerhorts, zu seinem 150-jährigem Jubiläum im letzten Jahr. Der Chor bedankt sich bei Otmar Lippert für sein Dirigat.

Nach zwei Stunden ging ein Wundervoller Abend zu Ende. Die Chöre zeigten mit den Liedern "Erlaube mir, feins Mädchen", dem Toten Hosen Song "An Tagen wie diesen" oder aus dem Musical Sister-Act "I will follow him", dass sie über ein abwechslungsreiches Repertoire verfügen. zum Schluss erklang das Lied "Warum singe ich im Chor?".


Für alle Chöre war ein lang anhaltender Applaus der Lohn für alle Mühen.

21.05.216

Einweihungsfeier Mehrgenerationenhaus

Erst Mitte Mai ist der Winter vorbei - so sagte meine Großmutter zu mir

Mit diesen Worten begrüßte Vorsitzender Volker Hageböck Bürgermeister Thomas Krimm und Familie sowie alle anwesenden Gäste bei strahlendem Sonnenschein. Er dankte den Initiatoren der Gemeinde, den Gemeinderäten und dem Bürgermeister. Sie haben ein gutes Werk vollbracht.

Der Gesangverein Harmonie präsentierte sich vor der neuen Kulisse des Mehrgnerationenhauses mit den Liedern "Grüß Gott du schöner Maien, Heute lasst uns lustig sein und Zufriedenheit" und gratulierte zur Einweihung des MGH "LebensWert". Nehmen Sie es in Besitz und füllen Sie es mit harmonischem Leben.

Anschließend wurde das Publikum zum Mitsingen von  Volks- und Wanderliedern eingeladen. Aus einem kleinen Repertoire wurden Lieder wie "Die Gedanken sind frei, Jetzt fängt das schöne Frühjahr an, Mich brennts in meinen Reiseschuhn" und das Spessartlied "Weißt du, wo die Eichen trotzig ragen" gesungen. Alle Gäste sangen begeistert mit. Als Zugabe ließen die Sängerinnen und Sänger beschwingt den Kanon "Sisi sisi dolada", ein auf der ganzen Welt bekanntes afrikanisches Volkslied erlkingen.


Wir bedanken uns bei unserer Vize-Dirigentin Isolde Lang für ihre musikalische Begleitung auf der Gitarre und bei Herbert Rüb auf seinem Akkordeon.

16.01.2016

Traditionelle Winterwanderung

Zu ihrer traditionellen Winterwanderung trafen sich am Samstagnachmittag 42 gut gelaunte Sängerinnen, Sänger, Angehörige und Freunde des Gesangvereins Harmonie Goldbach.

Nach Begrüßung und Foto ging es bei frostig klarem Winterwetter durch die Siedlung am Kugelberg, vorbei am Fasaneriesee zur gemütlichen Einkehr ins Zeughaus. Die kurze Wanderung mit herrlichem Sonnenschein und der kühlen frischen Luft machte hungrig und durstig.

Alle freuten sich auf ein deftiges Vesper und einen guten Schoppen. In der behaglichen Wirtsstube und der netten Atmosphäre kamen rasch heitere Gespräche zustande und die Zeit verging wie im Flug. der Heimweg durch die Dunkelheit war der Abschluss eines harmonischen Nachmittag.

11.10.2015

Jubiläumskonzert: Gesangverein Harmonie feiert 150. Gründungsjubiläum

Chor-Orchesterkonzert "Das Lied von der Glocke" Oratorium von Andreas Romberg und "Campane" von Battista Pradal (Uraufführung)

Der Gesangverein Harmonie Goldbach 1865 e.V. mit seiner Chorleiterin Elisabeth Neyses wagte ein besonderes Projekt und 700 Zuhörer kamen am 11. Oktober 2015 in die Pfarrkirche St. Maria Immaculata nach Goldbach. In diesem Konzert zum Abschluss des 150-jährigen Jubiläums mit den Werken "Die Glocke" von Schiller vertont von Andreas Romberg und "Campane" von Battista Pradal wurden noch nie erklungene Werke aufgeführt. "Freude, hat mir Gott gegeben" dieses Gefühl vermittelten die über 70-köpfige Sängerschar des Gesangvereins Harmonie mit dem vor zehn jahren gegründeten 40-köpfigen Ensemble "d'aChor" aus Dreieich ihren Zuhörern.



Begleitet wurden sie vom Barockorchester "L'arpa Festante" aus München. Dem Gesangsquartett "Enchanted" aus Dreieich sowie von deutschlandweit bekannten Solisten.


Dirigentin Frau Neyses führte den Chor in anstrengenden und geforderten Proben auf den richtigen Weg. Martin Winkler, Dirigent aus Dreieich, übernahm den Feinschliff und half den Sängerinnen und Sängern die Werke zu verstehen und dramatisch und gefühlvoll auszudrücken.

Das schönste Geburtstagsgeschenk war der langanhaltende und aufbrausende Beifallssturm. Die Harmonie bewies mit diesen zwei Werken, dass sie durchaus in der Lage ist, eine so schwierige und emotionale Chorliteratur zum Besten zu geben. Füre die Sängerinnen und Sänger ging mit diesem einzigartigen Konzert ein unvergessliches Jubiläum zu Ende.

Ehrenzeichen für Willi Lippert

Sichtlich bewegt erhielt Willi nach unserem Jubiläumskonzert von Staatsminister Winfried Bausback das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten für Verdienste um das Ehrenamt. Willi Lippert ist seit 1965 Vereinsmitglied, aktiver Tenorsänger seit 1971 und 30 Jahre Vorsitzender der „Harmonie“. In seiner Ansprache hob Bausback hervor, dass er das musikalische Leben in Goldbach maßgeblich mit geprägt hat, sowie die Gemeinschaft, die über das Singen hinausgeht, was sich am Stutzfest zeigt. Heute zählt die Harmonie 200 Mitglieder und über 70 aktive Sänger, was im wesentlichen Lippert zugeschrieben werde.

Großes Jubiläumsfest vom 27. Juni bis 29. Juni im Festzelt am Hessenweg

Im Festzhelt am Hessenweg gibt's viel Musik, Familiennachmittag und Frühschoppen

Wir sind der älteste Verein der Gemeinde Goldbach und da wurde zum großen Jubiläum nicht gekleckert, sondern ordentlich geklotzt. Als am Wochenende drei Tage lang im Festzeit das 150-jährige Bestehen gefeiert wurde, kam Partystimmung auf. Dafür sorgte gleich zum Auftakt die Partyband "OHLALA" aus München am Samstag.

Am Sonntag ging es dann mit einem Gottesdienst, gestaltet vom Bruderverein Sängerkranz Goldbach und dem Freundschaftssingen mehrerer befreundeter Chöre am Nachmittag weiter. Die Hösbacher Blaskapelle und Lore Hock mit ihren Mundart-Anekdoten sorgten ebenfalls für ein volles Zelt.

Montag früh trafen sich die Rentner zu einem Frühschoppen im Festzelt am Hessenweg. Mittagessen für Firmen und Familiennachmittag standen danach auf dem Programm.

Erwin Albert mit seinem Enkel, beide als Clown verkleidet, ließen mit den Kindern Luftballons steigen und sorgten mit dem Auftritt des Jugend-Landessiegers mit der Trompete, Andreas Bächler und einem Zauberer für einen tollen Kindernachmittag.

Zünftig und mit viel Musik ging es am Abend mit den Goldbacher Musikanten weiter. Dieser Abend stand unter dem Motto "Bayerische Goldbacher Olympiade". Hierzu konnte der Verein die Volkstanzgruppe Hochspessart aus Jakobsthal verpflichten. Mit ihren gekonnten Drehungen und ihren schnellen Schrittfolgen war ihnen ein tosender Applaus sicher.

08.03.2015

Akademische Feier:
Gesangverein Harmonie feiert in der Aula seinen 150. Geburtstag

Drei neue Ehrenmitglieder

"Hochwürdige Geistlichkeit - Wertheste Ortsnachbarn von Goldbach und wohllöbliche Bürgerschaft von Goldbach" (Auszug aus dem ersten Stiftungsfest am 19. November 1865) - im Namen der Sängerinnen und Sänger begrüße ich Sie "herzlichst und Freundlichst" zu unserer akademischen Feier, mit der der Gesangverein Harmonie seinen 150. Geburtstag mit Ihnen feiern möchte.

Namentlich begrüßte Vorsitzender Volker Hageböck Gratulanten, Gäste, Ehrengäste und Vereinsmitglieder. Unter ihnen den Bay. Staatsminister der Justiz Prof. Dr. Winfried Bausback, der in Vertretung des Bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer Glückwünsche übermittelte, die Bundestagsabgeordnete Andrea Lindholz, den stellvertretenden Landrat Valentin Weber, Bürgermeister Thomas Krimm, den stellvertretenden Vorsitzenden des Vereinsring Goldbach Wolfgang Mauler, den Präsidenten des Maintal-Sängerbundes Hermann Arnold, die Vorsitzende des Sängerkreises Aschaffenburg Claudia Ackermann, Ehrenvorstand Horst Burger und Emil Fuchs sowie Chorleiterin Elisabeth Neyses.

Sein besonderer Grruß galt dem Festpräsidenten Bürgermeister Thomas Krimm. Dieser gab den Gästen in seiner Festrede einen Überblick über die Geschichte des Vereins von den Anfängen im Jahr 1865 bis zum heutigen Tag. Seine Rede wurde mit einer PowerPoint-Präsentation aus vielen alten und neuen Fotografien des Vereinslebens umrahmt.

Mit dem Anfang seiner selbstverfassten Gedichtzeilen "Ein Strauß der guten Wünsche soll meine Gabe sein für diesen ganz besond'ren, unser'n ältesten Verein." gratulierte er dem Verein und freut sich auf die weiteren Jubiläumsveranstaltungen.

"Danke für euer Engangement und weiterhin viel Freude beim Singen ..." mit diesen Worten begrüßte Claudia Ackermann, die zu Ehrenden. Im Auftrag des Maintal-Sängerbundes und des Deutschen Chorverbandes ehrte Ackermann Helga und Günther Seide für 40 jahre aktives Singen (Ehrennadel in Gold).


Auszeichnungen gab es auch für unsere fördernden mitglieder Heinz Bieber und Heini Fecher (60 Jahre), Hella und Paul Stock (40 Jahre), Christina Arnold und Karl-Heinz Oechsner (25 Jahre). In Abwesenheit wurden Valentin Bilz (40 Jahre) und Martin Völker (25 Jahre) für ihre Verdienste geehrt. Reihnhard Burgard und Karl-Heinz Günther (beide nicht anwesend) wurden für 50 Jahre Mitgliedschaft gewürdigt und gleichzeitig zu Ehrenmitgliedern ernannt. "Singen drückt Freude aus, fördert die Gemeinschaft und stärkt Herz und Lunge" mit diesen Worten würdigte der stellvertretende Vorsitzende Willi Lippert die Geehrten.


In Anerkennung Deiner 50-jährigen Mitgliedschaft und Deiner herausragenden Verdienste um den Chorgesang und um die Harmonie verleihe ich Dir diese Urkunde und ernenne Dich zum Ehrenmitglied. So beglückwünschte Vorstand Volker Hageböck Willi Lippert.



Seit nun 150 Jahren bringen die Sängerinnen und Sänger des Gesangvereins Harmonie bei Jubiläen, Gottesdiensten und Konzerten ihren Ort zum Klingen, stellte Präsident Hermann Arnold vom Maintal-Sängerbund heraus. Mit den Worten "Singen ist legales Doping für die Gesundheit und das Wohlbefinden!" überreichte Hermann Arnold als Anerkennung für den Chor eine Ehrenurkunde des Deutschen Chorverbandes.


Stolz kann der Gesangverein Harmonie auf ein 150-jähriges Bestehen zurückblicken. Er ist ein lebendiger Verein, mit engagierten Vereinsmitgliedern der ein fester Bestandteil des kulturellen Lebens in Goldbach ist. Alle Gratulanten wünschen dem Verein ein gelungenes jubiläumsjahr und eine erfolgreiche Zukunft.

28.06.2014

Ausflug nach Weikersheim und Creglingen

Eine erlebnisreiche Tagesfahrt organisierte der Gesangverein Harmonie für seine Chormitglieder, Angehörige, Freunde sowie Helfern für ihre tatkräftige Mithilfe am 1. Mai. Die Fahrt führte in das liebliche  Taubertal nach Weikersheim.

Hier angekommen erwarteten uns zwei wissensreiche Schlossführerinnen und wir erhielten Einblicke in die Geschichte von Weikersheim und dem Schloss. Die Stadt war seit 1585 Sitz der Grafen von Hohenlohe. diese bauten die ehemalige Wasserburg in ein Renaissanceschloss um. Das Schloss ist bekann durch seinen reich dekorierten Rittersaal, mit dem aufwändig gestalteten Kamin, erbaut von Hans Junker. Von ihm wurde auch die Kanzel in der Schlosskapelle in Aschaffenburg erbaut.

Anschließend spazierten wir bei viel Sonnenschein durch den Lustgarten mit seinem reichen Skulpturenschmuck, der Orangerie und den "Weikersheimern Zwergen".

Im Schlosshof ließen wir zum Erstaunen der Besucher unsere Stimmen erklingen. Mit der "Zufriedenheit", "Viele verachten die edele Musik" und dem Kanon "Sisi sisi dolada" begeisterten wir die Zuhörer.

Nach dem Mittagessen und einem kurzen Spaziergang durch die Altstadt bestiegen wir wieder den Bus und fuhren nach Creglingen. Die sehr lehrreiche Führung durch die bekannte Herrgottskirche mit seinem berühmten Marienaltar war der Höhepunkt unserer Tagesfahrt. Der Marienaltar gehört zu den Hauptwerken des berühmten Bildhauers Tilmann Riemenschneider. Auch hier ließen wir unsere Stimmen erklingen mit den Chorälen "Ave Maria, gratia plena" und "Gegrüßet seist du, Maria". Zuhörer wie Sänger waren von dem langanhaltenden Klang begeistert.

Zur Schlussrast fuhren wir in die "Klosterscheuer" in Weikersheim-Schäftersheim. Dort ließen wir bei einem regionalen Abendbuffet und guten Schoppen den gelungenen Tag ausklingen.

Ein herzlicher Dank gilt Isolde Lang für ihr Engagement als Vize-Dirigentin und der muskalischen Unterhaltung, die für Stimmund und gute Laune sorgte.

Für die hervorragende Organisation des Tages bedanken wir uns bei unserem Vorstand Volker Hageböck und seiner Gattin Dagmar.


Wohlbehalten und gut gelaunt trafen wir gegen 22.00 Uhr in Goldbach wieder ein.

20.10.2013

40 Jahre Frauenchor

Dankgottesdienst mit Ehrungen

Einen besonderen Ehrentag in der Vereinsgeschichte konnte der Gesangverein Harmonie Goldbach am 20.10.2013 im Landgasthaus Adler feiern. Die Harmonie ehrte die Frauen für 40 jahre Singgen im Verein. Michael Rudert, stellvertretender Vorsitzender des Sängerkreises Aschaffenburg, nahm die Ehrungen vor. Er begrüßte die Gäste mit dem Sängerlied "Grüß Gott mit hellem Klang". Aus seiner Rede war zu hören, das die Harmonie vor 40 Jahren einer der erstn Chöre mit einem Frauenchor war.

Im Auftrag des Deutschen Chorverbandes und des Maintal-Sängerbundes überbrachte er Dank und Anerkennung für 40 Jahre aktives Singen im Chor. Von den ehemaligen 17 Frauen der ersten Stunde konnte Herr Rudert heute noch acht aktive Sängerinnen ehren:

Rosemarie Burger, Inge Effenberger, Lidwina Fuchs, Waltraud Heeg, Elisabeth Lippert, Helga Schrewe, Gerlinde Stumpf und Gudrun Wenzel

Vorstand Willi Lippert überreichte ebenfalls den acht Aktiven und den jetzt sechs passiven Gründungsfrauen ein Geschenk des Gesangvereins:

Maria Albert, Magda Braun (nicht anwesend), Maria Bühler, Ida Heim, Siglinde Krell und Marianne Rosenberger

Mit einem Grabgebinde ehrte der Verein die verstorbenen Gründungsmitglieder:
Anni Günther, Resel Schwind und Carola Zang.

Sketch und Festrede

In einem humorvollen Sketch spielten 10 Frauen, bekleidet mit Kittelschürzen, die Zeit um 1922 nach. Denn laut Chronik sangen bei der Harmonie 1922 schon 32 Frauen im Chor. Die Frauen meinten

"... is misst emol wirrä dorchgegriffe wänn bä de Mannä ..."

Gespielt wurde von Ingrid Soucek-Sauerwein, Isolde Lang, Birgit Schneider, Betty Zang, Gerlinde Stumpf, Gudrun Wenzel, Petra Eizenhöfer, Waltraud Brehm, Elisabeth van Oeyen, Gerda Schütter im goldbacher und unterfränkischen Dialekt, was sehr erheiternd war.

Vorstand Volker Hageböck stellte in seiner Rede die Geschichte der Frauen in der Harmonie dar. Am 22.10.1973 trafen sich 17 Ehefrauen und Töchter der Sänger zu einem Testsingen mit dem damals neuen Chorleiter Karl-Heinz Wissel. Bereits am 1. Dezember wurde von 32 Frauen in der St. Nikolauskirche das "Ave Verum" von Mozart gesungen. Die Besucher in der vollbesetzten Kirche waren begeistert.

Der gemischte Chor setzte sich immer mehr durch, was sich an den vielen, großartigen gesanglichen Darbietungen zeigte.

Umrahmt wurde die Feier von der jungen Harfenistin Lisa Wagner.

Vor der Feier gedachten die Sängerinnen und Sänger in einem Dankgottesdienst den lebenden und Verstorbenen des Vereins. Besonders den in diesem jahr verstorbenen Mitgliedern: Ehrenchorleiter Karl-Heinz Wissel, Josef Eisert, Lorenz Krill, Anton Werner, Karl Bieber und Franz Morhard. Der Gesangverein Harmonie umrahmte den Gottesdienst mit vier Chorsätzen unter der Leitung seines neuen Dirigenten Herrn Dr. Willi Wagner.

Die Harmonie bedankt sie bei Marianne Lippert für die gelungene Tischdekoration und bei den Kuchenbäckerinnen für die leckere Kuchenauswahl.

01.06.2013

Ausflug nach Wiesbaden

Eine erlebnisreiche Tagesfahrt organisierte der Gesangverein Harmonie für seine Sängerinnen und Sänger, deren Angehörige sowie allen Helfern für ihre tatkräftige Mithilfe am 1. Mai. Die Fahrt führte nach Wiesbaden.

Wiesbaden ist eine grüne Stadt im Herzen des Rhein-Main-Gebietes und eines der ältesten Kurbäder Europas. Neben den Regierungs- und Verwaltungsgebäuden gehört auch das Kurhaus zu den besonderen Sehenswürdigkeiten.

In einer Führung, die sehr Wort- und wissensreich war, erfuhren wir, dass das Kurhaus in zwölf Räume aufgeteilt ist. Der größte Raum, der mit Blattgoldd verziert ist, ist der Friedrich von Tiersch-Saal. Hier werden große Konzerte und kulturelle Veranstaltungen abgehalten. Er bietet Platz für 1350 Besucher. Als nächstes besichtigten wir den Christian-Zais-Saal. Er ist eine Nachbildung des ersten Kursals von 1810 und bietet Platz für 400 Personen.

Ebenso bestaunten wir das Foyer mit seiner 21 Meter hohen Kuppel, das auch für Empfänge und Ausstellungen gedacht ist. Außerdem befindet sich im Kurhaus eine der ältesten Spielbanken Deutschlands. Hier verspielte der russische Schriftsteller Fjodor Dostojewski 1865 sein Vermögen, welches er in seinem Roman "Der Spieler" beschreibt.

Auf dem Weg zur Altstadt kamen wir an dem Denkmal Wilhelms von Oranien vorbei. Es steht vor der Marktkirche und wird der "Schweiger" genannt. Es ist ein Geschenk von Kaiser Wilhelm II und wurde am 15. Mai 1908 eingeweiht.

Nach dem Mittagessen besuchten viele das berühmte Cafe "Maldaner". Es ist das 1. Original Wiener Kaffee-Haus Deutschlands. Bei Eisbecher und Maldaner-Schnitten ließen wir es uns gut gehen.

Zum Abschluss des Erlebnistages besichtigten wir das Kloster Eberbach. Zuerst sangen wir in der Klosterkirche den Choral "Herr deine Güte". Dies war der 1. Auftritt mit unserem neuen Chorleiter Herrn Dr. Willi Wagner. Zuhörer wie Sänger waren von dem langanhaltenden Klang begeistert. Der Gesangverein bedankte sich bei seinem neuen Chorleiter, für den gut einstudierten Chorsatz. An dieser Stelle ebenfalls einen herzlichen Dank an Otmar für sein Engagement als Vize-Dirigent.

Dabach erfuhren wir durch unsere Gästeführer, dass das Kloster Eberbach ein ehemaliges Ziterzienserkloster im Rheingau ist. Es zählt zu den bedeutendsten Kunstdenkmälern Deutschlands. Im Kloster befand sich bis 1912 ein Gefängnis. Später wurde es das "Irrenhaus Eberbach" genannt. Im Winter 1985/86 entstanden fast alle Innenaufnahmen zum Film "Der Name der Rose"

Bei einem guten Tropfen Wein, einem zünftigen Abendessen und viel Gesang ließen wir den Tag im Gutsausschank "Zum Wibbes" in Kiedrich, einem gotischen Weindorf im Rheingau, ausklingen. Danke an Isolde, die uns wieder mit ihrer Gitarre begleitete.


Wohlbehalten und gut gelaunt trafen wir gegen 21.00 Uhr in Goldbach wieder ein.

Vielen Dank an Volker, Dagmar und Willi für die hervorragende Organisation.

09.03.2013

Mit Liedern durch die Zeiten,

präsentierte sich der Chor in der frühlingshaft geschmückten Aula der Grundschule seinem zahlreichem Publikum. Mit „Gut’n Abend, gut’n Abend euch allen hier beisamm“ begrüßten sie die Gäste.

Danach sangen die Sängerinnen und Sänger beschwingt den Kanon „Der Schnee zerrinnt“ von Franz Schubert, wobei die Zuhörer zum Mitsingen eingeladen wurden.

Nun hatte der Chor den Winter verabschiedet und mit „Kuckuck“ im Calypso-Rhythmus und mit „Der Frühling ist da“ spürte man die Freude auf den Frühling.

Wolfgang Mauler führte wieder einmal wortgewandt durch das Programm. Für diesen Abend konnte als besonderes Highlight die Sängerin und Harfenistin Deirdre-Campbell-Shaw mit ihrer keltischen Harfe gewonnen werden. Sie stammt aus Edinburgh und wohnt seit 19 Jahren in Großostheim. Durch ihre kraftvolle Stimme entführte sie die Zuhörer über die Meere ins schottische Hochland und auf die grüne Insel Irland. Mit den irischen, schottischen und gälischen Liedern ergab sich eine spannende Mischung.

Im nächsten Teil, der dem Glück und der Freude gewidmet war, sang der Chor das träumerische Lied „Drei schöne Dinge fein“ und zart und gefühlvoll „Erlaube mir feins Mädchen“ von Johannes Brahms.

Die folgenden Liedbeiträge waren der Auszeit und der Wanderzeit gewidmet. Bei „Wohlauf in Gottes schöne Welt“ sangen die Zuhörer eifrig mit. In dem Lied „Jetzt kommen die lustigen Tage“ und dem modernen Chorsatz „Hoch auf dem gelben Wagen“ konnte die Freude über Gottes schöne Welt gespürt werden.

Ein weiteres Thema war die Abendzeit. Dazu gehörte der Kanon „Abendstille“ und die „Zufriedenheit“ von W. A. Mozart sowie das fränkische Volkslied „Kein schöner Land“. Diese Lieder beschreiben das Singen am Abend, die Ruhe und die Schönheit der Natur.

Natürlich durfte bei diesem bunten Reigen volkstümlicher Weisen auch die Zeit für die Musik nicht fehlen. Es ist eine Zeit der Träumereien und der Ablenkung. In den Liedern „Mein Stimme klinge“ und „Frisch gesungen“ werden diese Gedanken zum Ausdruck gebracht.

Mit dem englischen Lied „Thank You For The Music“ von ABBA verabschiedete sich der Chor von seinen Gästen. Als Zugabe und für unsere äthiopischen Mitsänger wurde beschwingt das afrikanische Lied „Sisi sisi dolada“ gesungen.

Der Lohn für die Mühe war der kräftige Applaus des Publikums. Die Chorsänger bedankten sich bei ihrem Chorleiter Heinz-Peter Rausch, für die mit viel Geduld einstudieten Lieder und die hervorragende Klavierbegleitung.

30.06.2012

Ausflug nach Mainz

Mit einem Busausflug nach Mainz bedankte sich die Harmonie bei allen Sängerinnen und Sängern, deren Angehörige, sowie allen Helfern für die ganzjährig geleistete Arbeit insbesondere am 1. Mai.

Stationen unserer Stadtführung waren das kurfürstliche Schloss, in dem die bekannten Faschingssitzungen abgehalten werden. Sehr sehenswert war auch die Rheingoldhalle an der wunderschönen Rheinpromenade. In der historischen Altstadt bestaunten wir den Fastnachtsbrunnen auch "Narrenturm" genannt.

Zur Stadtführung gehörte ebenso die Besichtigung des Gutenbergmuseums mit einer Druckvorführung. Mit der Erfindung des Buchdrucks mit beweglichen Lettern setzte Johannes Gutenberg das Fundament der modernen Medienkommunikation. Der Kern von Gutenbergs Entwicklungen war ein Handgießinstrument, mit dessen Hilfe Drucklettern einzeln, schneller und feiner gegossen werden konnten. 1997 wurde die Erfindung zur bedeutendten Entdeckung des vergangenen Jahrtausends gekürt.

Nach dem Gutenbergmuseum ging es dann in den Dom. Er bildet das Zentrum der Mainzer Altstadt am westlichen Rheinufer. Der zu den Kaiserdomen zählende Bau ist in seiner heutigen Form eine dreischiffige romanische Pfeilerbasilika, die in ihren Anbauten sowohl romanische als auch gotische und barocke Elemente aufweist.

In der Kirche war es uns möglich, unser Können mit vier Chören eindruckvoll unter Beweis zu stellen. Durch die Klangfülle unserer Darbietung waren Zuhörer wie Sänger gleichermaßen begeistert.

Anschließend gab es ein ausgiebiges gemeinsames Mittagessen im historischen Gewölbe des Augustinerkellers.

Danach war noch eine Besichtigung der 1000-jährigen katholischen Pfarrkirche St. Stephan mit den berühmten blauen Fensten von Marc Chagall vorgesehen. Vielen Dank an Karl-Heinz für die ausführliche Erklärung der Chagallfenster. Die Zeit reichte auch noch für einen Spaziergang an der Rheinpromenade oder zum Bummeln in der Altstadt.

Bei einem guten Tropfen Wein, einem zünftigen Abendessen und viel Gesang ließen wir den Tag in der Gutsschenke "Bacchushof" in Schwabenheim an der Selz ausklingen. Danke an Elisabeth und Isolde, die uns mit ihreer Gitarre begleitete.


Wohlbehalten und gut gelaunt trafen wir gegen 22.15 Uhr in Goldbach wieder ein.

Vielen Dank auch an Birgit und Ingrit für die hervorragende Organisation.

25.06.2011

Ausflug nach Heidelberg

Oh, welch eine Klangfülle in der Heiliggeistkirche

Gut gelaunt fuhren der Chor und deren Angehörige am Samstag mit dem Bus nach Heidelberg. Hier nahmen wir an einer Stadt- und Schlossführung teil.

Heidelberg ist eine Großstadt im Südwesten Deutschlands, unweit der Mündung des Neckars in den Rhein. In der ehemaligen kurpfälzischem Residenzstadt befindet sich die älteste Hochschule Deutschlands, die Ruprecht-Karls-Universität.

Durch unsere Stadtführerinnen erfuhren wir, dass das Heidelberger Schloss eine der berühmtesten Ruinen Deutschlands und das Wahrzeichen der Stadt Heidelberg ist. Bis zu seiner Zerstörung im Pfälzischen Erbfolgekrieg war es die Residenz der Kurfürsten von der Pfalz. Seit den Zerstörungen durch die Soldaten Ludwigs XIV. 1689 und 1693 wurde das heidelberger Schloss nur teilweise restauriert. Die Schlossruine aus rotem Neckartäler Sandstein erhebt sich 80 Meter übber dem Talgrund des Königstuhls und dominiert von dort das Bild der Altstadt.

Eine Attraktion des Schlosses ist bis heute das große Weinfass. Unter Kurfürst Karl Theodor wurde es 1751 vollendet und hat noch ein Fassungsvermögen von 219.000 Liter. Es wurde nur dreimal gefüllt, weil es nie dicht war. Durch ein großes Loch in der Decke führte man einen Schlauch in das Fass und pumpte den Wein hinein.

Sehr interessant war auch die Geschichte mit dem Rittersprung. Einer Sage zufolge stammt der Fußabdruck von Kurfürst Friedrich IV., der volltrunken aus dem Fenster seines Palastes, dem Friedrichsbau, sprang und auf der Schlossterasse aufkam. Heute probieren Schlossbesucher, ob ihr Schuh in die Fußstapfen des Ritters passt. Pass er, ist man treu, passt er nicht, ist man untreu.

Nach der Schlossführung und einer ausgiebigen Mittagspause in verschiedenen Lokalen, ging es in die Heiliggeistkirche. Sie ist die größte und bedeutenste Kirche in Heidelberg und steht mitten in der Altstadt am Marktplatz nicht weit vom Heidelberger Schloss entfernt. Ihr Turm beherrscht und prägt - zusammen mit dem achteckigen Glockenturm des Schlosses - das Stadtbild. Der Innenraum der Heiliggeistkirche ist einer der eindruckvollsten spätgotischen Kirchenräume in Süddeutschland. Schiff und Chor sind durch einen Triumpfbogen getrennt. In der Kirche war es uns möglich, unser Können mit drei Chören eindrucksvoll unter Beweis zu stellen. Durch die Klangfülle unserer Darbietung waren Zuhörer wie Sänger gleichermaßen begeistert.

Bei einem guten Tropfen Wein, einem zünftigen Abendessen und viel Gesang ließen wir den Tag in einer Gutsschänke in Bensheim ausklingen. Danke an Isolde, die uns mit ihrer Gitarre begleitete.


Wohlbehalten und gut gelaunt trafen wir gegen 22.00 Uhr in Goldbach wieder ein.